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Was ist der g-Wert eines Fensters?

Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, welcher Anteil der auftreffenden Sonnenenergie durch die Verglasung in den Raum gelangt. Er liegt zwischen 0 und 1 oder wird in Prozent angegeben. Ein g-Wert von 0,6 bedeutet: 60 % der Sonnenenergie erreichen den Raum als Wärme.

» Kurz zusammengefasst

Der g-Wert beschreibt den Energiegewinn durch Sonne, der Ug-Wert den Wärmeverlust durch das Glas. Zweifach-Wärmeschutzglas liegt typischerweise bei 0,6, Dreifachglas bei 0,5, Sonnenschutzglas bei 0,25 bis 0,40. Ein hoher g-Wert bringt im Winter Solarwärme, ein niedriger schützt im Sommer vor Überhitzung. Die Berechnung regelt DIN EN 410.

Wie setzt sich der g-Wert zusammen?

Der g-Wert setzt sich aus zwei Anteilen zusammen: der direkten Strahlungstransmission durch das Glas und der sekundären Wärmeabgabe der erwärmten Scheiben nach innen. Die Berechnung regelt DIN EN 410. Der g-Wert gilt nur für die Verglasung, nicht für Rahmen oder Verschattung.

Jede Scheibe und jede Beschichtung nimmt einen Teil der Strahlung auf oder wirft ihn zurück. Deshalb sinkt der g-Wert mit der Zahl der Scheiben. Den Gegenpart beschreibt der Ug-Wert: Er misst den Wärmeverlust von innen nach außen.

Welche g-Werte haben typische Verglasungen?

Typische g-Werte liegen bei etwa 0,6 für Zweifach-Wärmeschutzglas, 0,5 für Dreifach-Wärmeschutzglas und 0,25 bis 0,40 für Sonnenschutzglas. Einfachglas ohne Beschichtung liegt bei etwa 0,85. Den genauen Wert nennt das Datenblatt des Glasherstellers für den jeweiligen Aufbau.

Die FeBa-Preisliste 2026 nennt für Sonnenschutzgläser 3 Beispiele: 70/37 neutral mit g 0,37, 61/32 neutral mit g 0,32 und 50/27 Platin Silber mit g 0,27. Die erste Zahl der Bezeichnung steht für die Lichttransmission. Aufbau und Einsatz beschreibt der Eintrag Sonnenschutzglas.

Ist ein hoher oder ein niedriger g-Wert besser?

Der passende g-Wert hängt von Ausrichtung und Jahreszeit ab: Ein hoher g-Wert bringt im Winter kostenlose Solarwärme, ein niedriger g-Wert schützt im Sommer vor Überhitzung. Südfenster in Wohnräumen profitieren von hohen g-Werten, große West- und Dachverglasungen von niedrigen.

Den sommerlichen Wärmeschutz weist DIN 4108-2 über den Sonneneintragskennwert nach. Dieser verbindet g-Wert, Fensterfläche und Verschattung. Ein außenliegender Rollladen senkt den wirksamen Energiedurchlass im Sommer stärker als eine Beschichtung und lässt im Winter die Sonne herein.

» Expert Insight

Beim Wechsel von 2-fach- auf 3-fach-Glas sinkt neben dem Ug-Wert auch der g-Wert, typischerweise um rund 0,1. Die Bilanz bleibt trotzdem positiv, denn der Wärmeverlust sinkt stärker. Beispiel NovoLife 76+: Der Uw-Wert fällt von 1,2 auf 0,84. Das sind 0,36 × 1,82 m² × 3.500 Kd × 24 h / 1000, rund 55 kWh weniger Wärmeverlust pro Normfenster und Jahr.

Was gilt bei unseren Kunststofffenstern?

Die Verglasungen im Konfigurator von fensterhandel.de sind Wärmeschutzgläser: 2-fach mit Ug 1,1 und 3-fach mit Ug 0,5, jeweils mit oder ohne warme Kante. Ihre g-Werte liegen im typischen Bereich solcher Gläser. Gläser mit niedrigem g-Wert wählen Sie dort als Sonnenschutzglas.

Den Wert für Ihr Fenster nennen wir Ihnen auf Anfrage: Telefon 09941 9489580 oder E-Mail an info@fensterhandel.de. Alle Profile und Maße finden Sie unter Fenster nach Maß, weitere Kennwerte im Fenster-Lexikon.

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Welche Fragen zum g-Wert kommen häufig?

Zwei Fragen zum g-Wert betreffen den Unterschied zum Ug-Wert und den Abminderungsfaktor für Verschattung.

Was ist der Unterschied zwischen g-Wert und Ug-Wert?

Der Ug-Wert beschreibt den Wärmeverlust durch das Glas von innen nach außen in W/(m²K). Der g-Wert beschreibt den Energiegewinn durch Sonnenstrahlung von außen nach innen als Anteil zwischen 0 und 1. Gutes Fensterglas kombiniert einen niedrigen Ug-Wert mit einem zur Ausrichtung passenden g-Wert.

Was ist der Fc-Wert?

Der Fc-Wert ist der Abminderungsfaktor einer Verschattung nach DIN 4108-2. Ein außenliegender Rollladen erreicht Werte um 0,3, innenliegende Rollos deutlich höhere. Der wirksame Energiedurchlass ergibt sich aus g-Wert mal Fc-Wert.