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Der Abstandhalter für Fenster – kleines, aber wichtiges Bauteil

Auch wenn der klassische Abstandhalter für ein sehr kleines Bauteil ist, gehört er doch zu den wichtigsten Bauteilen eines Fensters. Wie der Name vermuten lässt, besteht die Hauptaufgabe des Abstandhalters oder Distanzhalters darin, die einzelnen Scheiben der Mehrscheibenverglasung in einem bestimmten Abstand zueinander zu halten.

Seiteninhalte:

 

Wo sitzt der Abstandhalter?

Der Abstandhalter kann gut erkannt werden, wenn man von oben schräg zwischen die Verglasung schaut. Rund um die Verglasung läuft der Abstandhalter, der in silberner Farbgebung oder schwarz ausfallen kann. Abhängig ist dies von der Art des Abstandhalters.

Welche Abstandhalter gibt es?

Der Abstandhalter lässt sich in verschiedene Varianten untergliedern. Standardmäßig setzen wir einen Abstandhalter aus Aluminium ein. Allerdings haben wir auch den Distanzhalter TGI oder Swiss Spacer V im Angebot. Mit dem richtigen Abstandhalter können Sie zudem die warme Kante Edelstahl oder Kunststoff realisieren.

Was ist die warme Kante?

Die warme Kante beim Fenster kann mit dem passenden Abstandhalter realisiert werden. Dabei verbessert sie den Wärmeschutz, erhöht die Behaglichkeit im Raum selbst und schützt sogar vor Tauwasser. Damit der Wärmeschutz verbessert werden kann, müssen wärmetechnisch verbesserte Abstandhalter eingesetzt werden. Diese bestehen eben nicht aus Aluminium, sondern zum Beispiel aus Kunststoff. Dadurch entsteht eine geringere Wärmeleitung, so dass weniger Wärme über den Randverbund der Fenster entweichen kann. Die Wärmeleitung am Randverbund der Verglasung wird auch als linearer Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet. Ein warme Kante Fenster Distanzhalter kann somit geringere Psi-Werte aufweisen.

Warme Kante verbessert Wärmeschutz

Die warme Kante beim Kunststofffenster kann so den Wärmeschutz des Fensters um 0,1 bis 0,2 W/m²K verbessern. Das heißt, dass insgesamt weniger Wärme über das Fenster verloren geht, was sich bei den Heizkosten bemerkbar macht. Zudem lassen sich die Anforderungen, die die Energieeinsparverordnung (EnEV) an die modernen Fenster stellt, besser erfüllen.

Wie führt die warme Kante zu mehr Behaglichkeit im Raum?

Ein weiterer Vorteil, den der warme Kante Abstandhalter mit sich bringt, ist die erhöhte Behaglichkeit im Raum selbst. So erhöht sich die thermische Isolierung im Glasrandverbund, was zu höheren Oberflächentemperaturen auf den Fensterscheiben führt. Die Temperaturunterschiede zwischen der Mitte der Scheibenoberfläche und der Glasränder verringern sich. Dadurch entsteht mehr Behaglichkeit. Studien haben nämlich gezeigt, dass große Temperaturunterschiede zwischen Scheibenmitte und Scheibenrand als Zugluft empfunden werden und damit als weniger behaglich gelten, obwohl tatsächlich keine Undichtigkeit am Fenster vorhanden ist. Zudem können die Temperaturunterschiede zu Kaltluftseen führen, wenn die kalte Luft vor dem Fenster nach unten fällt.

Wie schützt der warme Kante Abstandhalter vor Tauwasser?

Ebenfalls bietet ein warme Kante Abstandhalter einen gewissen Tauwasserschutz. Tauwasserausfall kommt in Räumen immer dann vor, wenn die Oberflächen einzelner Bauteile sehr kalt sind. Durch die mittlerweile strikt vorgeschriebene, absolut luftdichte Gebäudehülle wird die Gefahr sogar noch weiter verstärkt. Waren früher undichte Fugen an Fenstern vorhanden, mit denen auch ein Luftaustausch in gewissem Maße realisiert werden konnte, ist das heute nicht mehr möglich. Dadurch besteht die Gefahr, dass die relative Luftfeuchtigkeit im Gebäude 40 bis 60 Prozent und möglicherweise noch mehr erreicht. Fallen die Temperaturunterschiede zwischen Innenräumen und Außenluft zu groß aus, kann es schnell zur Tauwasserbildung kommen. Dies verhindern die warme Kante Abstandhalter, da die Bauteiloberflächen nicht so stark auskühlen können.

Warme Kante Abstandhalter – Sie haben die Qual der Wahl

Bei den warme Kante Distanzhaltern können Sie frei entscheiden, welche Variante für Ihre individuellen Bedürfnisse am besten geeignet ist. Hier lassen sich grob die starren und flexiblen Systeme unterscheiden.

Was sind starre Abstandhalter?

Für starre Abstandhalter kommen vor allem Edelstahl oder thermoplastische Kunststoffe als Ausgangsmaterialien in Betracht. Sie werden in der Regel als stangenförmige Hohlprofile gefertigt. Anschließend werden sie gequetscht, geknickt oder abgelängt, um im Fensterrahmen dann verschweißt oder zusammengesteckt zu werden. In den Hohlraum der Profile wird ein Trockenmittel eingefügt. Der große Nachteil ist, dass sie sich für Fenster mit Sonderformen oder Unregelmäßigkeiten in der Formgebung nur bedingt eignen. Die Bewegungen des Isolierglases, die auch als Pumpeffekt bezeichnet werden, können von starren Abstandhaltern ebenfalls oft nicht nachvollzogen werden. In diesem Zusammenhang können Spannungsrisse im Randverbund auftreten. Dadurch wiederum kann es zum Dichtungsversagen kommen und das Isolierglas wird in seiner Funktion eingeschränkt.

Was sind flexible Abstandhalter?

Flexible Fensterdistanzhalter entstehen in der Regel aus Silikonschaum oder Polyisobutylen. Durch ihre Flexibilität können sie den Pumpeffekt der Verglasung nachvollziehen. Expansionen und Kontraktionen im Randverbund werden mit den flexiblen Distanzhaltern ebenfalls aufgenommen. Trotzdem verformen sich diese Abstandhalter nicht dauerhaft. Der größte Vorteil besteht darin, dass es bei flexiblen Distanzhaltern seltener zu Spannungen in den Dichtungsebenen kommt und diese auch in Fenstern mit Sonderformen eingesetzt werden können.

Diese Abstandhalter bietet Ihnen Fensterhandel.de

Bei Fensterhandel.de erhalten Sie drei Varianten des Abstandhalters:

  1. Aluminium-Abstandhalter – Standard in allen Fenstern
  2. Warme Kante TGI-Abstandhalter – Abstandhalter als Edelstahl-Randverbund mit schwarzem Kunststoff ummantelt
  3. Warme Kante Swiss Spacer V – bestehend aus hochisolieremden schwarzem Composite Kunststoff und einer dünnen Edelstahlfolie, die als Dampfsperre dient

Der Swiss Spacer V ist dabei der leistungsstärkste Abstandhalter. Er senkt den Wärmeverlust über den Randverbund der Verglasung noch einmal deutlich ab, so dass Sie bei der Wahl unseres Novo-Royal Fensters in Verbindung mit dem Swiss Spacer V nicht nur den Passivhausfenster-Standard erreichen, sondern diesen sogar noch deutlich unterschreiten können.

Warme Kante Preis

Die konkreten warme Kante Preise erfahren Sie bei uns im Fensterkonfigurator. Sie werden schnell feststellen, dass die Mehrkosten pro Quadratmeter gering ausfallen, so dass sich die Zusatzinvestition auf alle Fälle lohnt. Generell werden Sie dadurch aber langfristig hohe Heizkosten einsparen. Das ergibt sich schon aus den unterschiedlichen U-Werten, die Sie mit einem warme Kante Edelstahl oder Kunststoff Abstandhalter realisieren können.

Was ist der U-Wert?

Der U-Wert wird auch als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet. Er gibt konkret an, wie viel Wärme innerhalb eines bestimmten Zeitraums pro Quadratmeter Fensterfläche nach außen dringt. Dabei gilt die Faustregel: Je geringer der U-Wert, desto besser ist der Wärmeschutz des Fensters. Beeinflusst wird der U-Wert durch den Fensterrahmen, die Verglasung und eben den Abstandhalter. Deshalb gibt es auch verschiedene U-Werte:

  1. Uf-Wert – (frame) für den Rahmen
  2. Ug-Wert – (glass) für die Verglasung
  3. Psi-Wert – für den Abstandhalter
  4. UW-Wert – (window) für das Fenster

Der UW-Wert für das gesamte Fenster setzt sich aus den drei anderen Werten zusammen. Dadurch wird deutlich, dass auch der Abstandhalter direkt Einfluss auf den U-Wert für das gesamte Fenster nimmt.

Diese U-Werte sind gesetzlich vorgeschrieben

Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) hat der Gesetzgeber auch Grenzwerte für den UW-Wert vorgegeben. Diese gelten bei Neubauten generell und bei der Sanierung von bestehenden Gebäuden immer dann, wenn mehr als 20 Prozent der Fenster eines Hauses ausgetauscht werden. Sie betragen aktuell:

  • Maximal 1,3 W/m²K für Fenster im Allgemeinen
  • Maximal 1,4 W/m²K für Dachflächenfenster
  • Maximal 0,8 W/m²K für Passivhausfenster

 

Welche U-Werte sind erreichbar?

Welche U-Werte mit den einzelnen Fenstertypen erreichbar sind, hängt vom Rahmen, der Verglasung und dem Abstandhalter ab. Folgende Tabelle gibt eine Auflistung der mit unseren Kunststofffenstern erreichbaren U-Werte:

Verglasung

Novo-Classic UW-Wert

Novo-Therm UW-Wert

Novo-Royal UW-Wert

2-fach Glas – Standard-Abstandhalter – Ug-Wert = 1,1 W/m²K

1,3 W/m²K

1,3 W/m²K

Nicht verfügbar

2-fach Glas – warme Kante - Ug-Wert = 1,1 W/m²K

1,2 W/m²K

1,2 W/m²K

Nicht verfügbar

3-fach Glas Standard-Abstandhalter - Ug-Wert = 0,6 W/m²K

0,95 W/m²K

0,94 W/m²K

Nicht verfügbar

3-fach Glas - warme Kante - Ug-Wert = 0,6 W/m²K

0,91 W/m²K

0,89 W/m²K

Nicht verfügbar

3-fach Glas - Swiss Spacer V - Ug-Wert = 0,6 W/m²K

0,87 W/m²K

0,86 W/m²K

Nicht verfügbar

3-fach Glas – Standard-Abstandhalter - Ug-Wert = 0,5 W/m²K

Nicht verfügbar

Nicht verfügbar

0,79 W/m²K

3-fach Glas – warme Kante - Ug-Wert = 0,5 W/m²K

Nicht verfügbar

Nicht verfügbar

0,74 W/m²K

3-fach Glas – Swiss Spacer V - Ug-Wert = 0,5 W/m²K

Nicht verfügbar

Nicht verfügbar

0,71 W/m²K

 

U-Werte im Zweifel erfragen

Die U-Werte werden grundsätzlich für ein Normfenster ermittelt. Durch andere Fenstergrößen, durch Sprossen oder einen veränderten Glasaufbau, etwa wenn Schallschutzglas verwendet wird, können sich die U-Werte verändern. In diesen Fällen sollten Sie die für das geplante Fenster konkreten U-Werte beim Anbieter erfragen.

Mehr Komfort beim Fenster

Während der Abstandhalter fürs Fenster den Wärmeschutz verbessert, können auch andere Maßnahmen ergriffen werden, um den Komfort zu steigern. So sind Fensterhaken mit Abstandshalter nur eine Möglichkeit, spezielle Wärmeschutzverglasungen sowie Sicherheitsverglasungen oder Schallschutzverglasungen sind ebenfalls denkbar.

Wärmeschutzverglasung und ihr Zweck

WärmeschutzverglasungDie Wärmeschutzverglasung ist eine weitere Möglichkeit, um die Wärmedämmung des Fensters zu verbessern. Dabei wird auf die eigentliche Fensterscheibe eine spezielle Silberbeschichtung aufgetragen. Die erste farbneutrale Wärmeschutzverglasung entstand bereits 1982 in der Firma Interpane. Mittlerweile gehört Wärmeschutzglas zum Standard bei der Fensterherstellung. Die Beschichtung, die zudem reflektierend wirkt, wird heute im Scheibenzwischenraum eingebracht. Dadurch ist sie vor äußeren Einflüssen bestens geschützt. Sie ist auch unter dem Begriff „Low-E“ bekannt. Für die klassische Wärmeschutzverglasung unterscheidet man zwischen dem Magnetron-Beschichtungsverfahren und dem pyrolytischen Beschichtungsverfahren. Bei Fensterhandel werden die 3fach Verglasungen sogar zweifach beschichtet.

Funktionsweise der Wärmeschutzverglasung

Die Wärmeschutzverglasung funktioniert nach einem einfachen Prinzip: In den Raum eindringende Sonnenstrahlung kann zur Aufheizung des Raums genutzt werden. Wie viel Sonneneinstrahlung durch das Fenster in den Raum gelangt, zeigt der Energiedurchlassgrad (g-Wert) an. Dieser wiederum setzt sich aus dem Transmissionsgrad (Te) und dem sekundären Wärmeabgabegrad (qi) zusammen. Trifft die einfallende Sonnenstrahlung im Raum auf Möbel, Wände und Co. wird sie zurückgeworfen. Die Low-E-Beschichtung reflektiert die Sonnenstrahlen, so dass sie nicht wieder nach draußen entweichen können.

Gleichzeitig wird die Wärmeabstrahlung vom Raum selbst in diesem gehalten. Diese Wärmeabstrahlung liegt meist im Infrarot-Bereich und wird als Emissivität bezeichnet. Die Beschichtung der Wärmeschutzverglasung ist deshalb auch unter den Begriffen wellenselektive Beschichtung bzw. Low-E zu finden, wobei das E für den englischen Begriff Emissity verwendet wird. Ganz nebenbei wird durch die Verhinderung der Wärmeabstrahlung nach außen die Oberflächentemperatur der Fensterscheibe erhöht, was wiederum die Behaglichkeit im Raum selbst verbessert.

Einbruchschutzverglasung nutzen

Neben dem Wärmeschutz kann die moderne Verglasung heute noch wesentlich mehr. Zunehmend an Bedeutung gewinnt dabei die Einbruchschutzverglasung bzw. das komplette Einbruchschutzfenster. In Anbetracht der Tatsache, dass die Einbruchszahlen in Deutschland seit Jahren kontinuierlich ansteigen, gewinnt das Thema Einbruchschutz an Bedeutung. Insbesondere Fenster und Türen können sogar sehr gut vor Einbrüchen schützen, denn ungesicherte Fenster und Türen dienen Einbrechern noch immer als häufigste Einstiegsquelle in fremde Häuser.

Einbruchschutzverglasung – was kann sie?

Die Einbruchschutzverglasung dient in erster Linie dazu, Diebe nicht ohne weiteres eindringen zu lassen. Wie jedes herkömmliche, moderne Fensterglas besteht Einbruchschutzglas aus mehreren Glasscheiben. Diese werden jedoch im Scheibenzwischenraum mit einer hochelastischen, reißfesten Folie versehen. Auf diese Weise können Einbrecher die Scheibe zwar einschlagen, allerdings nicht einfach durch die Folie greifen und das Fenster öffnen.

Mechanische Einbruchschutzmaßnahmen am Fenster

Allerdings ist das Einschlagen einer Fensterscheibe aufgrund des damit verbundenen Krachs bei Dieben nur eine selten genutzte Möglichkeit zum Einbruch. Viel häufiger hebeln sie Fenster und Fenstertüren einfach auf. Das ist auch kein Problem, da die meisten Fenster nur mit einfachen Zapfenverriegelungen versehen sind. Bei Fensterhandel.de erhalten Sie dagegen alle Fenster standardmäßig und ohne Aufpreis mit der bewährten Feba-Kralle.

Aufhebelschutz serienmäßig mit der Feba-Kralle

Die Feba-Kralle setzt sich zusammen aus dem Schwenkriegel und dem Pilzkopfzapfen. Beide Bauteile verkrallen sich gegenläufig ineinander, wenn Sie das Fenster schließen. Dadurch haben Einbrecher keinen Ansatzpunkt mehr zum Aufhebeln des Fensters. Die Polizeistatistiken zeigen zudem, dass die meisten Einbrecher von ihrem Vorhaben ablassen, wenn sie drei Mal vergeblich angesetzt haben. Daher reicht diese Sicherungsmaßnahme meist schon aus.

Abschließbare Fenstergriffe als Einbruchschutzmaßnahme

Sie können den Einbruchschutz aber optional noch weiter erhöhen, indem Sie sich für abschließbare Griffoliven entscheiden. Die halten nicht nur Diebe vom allzu einfachen Einsteigen in Ihr Haus ab, sondern schützen gleichzeitig Ihren Nachwuchs. Der kann nämlich dank abgeschlossener Fenstergriffe nicht mehr unbeaufsichtigt in den Garten gelangen oder Fenster in den oberen Stockwerken öffnen.

Schallschutzverglasung erhöht den Komfort

Nicht zuletzt können Sie sich für die spezielle Schallschutzverglasung für all unsere Kunststofffenster entscheiden. Sie macht immer dann Sinn, wenn die Geräuschkulisse in Ihrem Wohnumfeld entsprechend hoch ist. Beispielhaft seien hier stark befahrene Straßen oder stark frequentierte Kinderspielplätze genannt. Die Schallschutzverglasung ist asymmetrisch aufgebaut, das heißt, dass die Einzelscheiben unterschiedliche Glasdicken aufweisen. Dadurch wird der auftreffende Schall die Scheibe zwar immer noch in Schwingung versetzen, diese kann die Schwingungen aber nicht mehr 1 zu 1 an die zweite und dritte Scheibe weitergeben. Insgesamt wird die Geräuschkulisse, die von außen nach innen dringt, so deutlich reduziert. Die Schallschutzfenster lassen sich ebenfalls in verschiedene Schallschutzklassen untergliedern. Für Wohn- und Schlafräume empfehlen wir höhere Schallschutzklassen als etwa für Küche oder Bad.

 

 

 

 

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